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Divertikel – Was hilft bei einer Divertikelkrankheit?

Divertikel sind Ausstülpungen an der Wand eines Hohlorgans, die häufig in der Darmschleimhaut des Dickdarms vorkommen. Obwohl sie sich überall bilden können, kommen sie besonders häufig im Sigma vor – einem Darmabschnitt oberhalb des Rektums, der einen gekrümmten Verlauf hat.

Bei der Divertikulose bilden sich Ausstülpungen (Divertikel) im Darm, die jedoch keine Beschwerden verursachen und von den Betroffenen nicht gespürt werden. Bei der Divertikelkrankheit kommt es bei den Ausstülpungen zu Beschwerden und Komplikationen. Divertikulitis ist eine Erkrankung, bei der sich die Ausstülpungen entzünden. Dies geschieht zum Beispiel, wenn sich der Stuhlgang im in das Divertikel ablagert und somit die Bildung von fäkalem Sputum verursacht.

Divertikel, was ist das eigentlich?

Divertikel sind Ausstülpungen an der Wand eines Hohlorgans, die sich häufig an der Darmschleimhaut im Dickdarm bilden. Ein bevorzugter Ort ist der Darmabschnitt oberhalb des Mastdarms – das Colon sigmoideum. Divertikel bilden sich dort oft in großer Zahl, weil das Colon sigmoideum einen gekrümmten Verlauf hat und im Inneren ein besonders hoher Druck herrscht. Divertikel können aber auch andere Organe wie die Harnblase oder die Speiseröhre betreffen. Sie können viele verschiedene Formen annehmen. Sie sehen oft aus wie ein Ballon, ein Pilz, eine Birne oder ein Sack.

Sie können sie sich als kleine Beutel vorstellen, die sich in der Wand des Dickdarms bilden können. Wenn sich diese Beutel entzünden, spricht man von einer Divertikulitis. Die Ursache der Divertikelkrankheit ist noch nicht vollständig geklärt, aber es wird vermutet, dass eine ballaststoffarme Ernährung eine Rolle spielen könnte. Zum Glück können die meisten Fälle von Divertikelkrankheiten ohne Operation behandelt werden.

Divertikulose ist eine Erkrankung, die etwa fünf Prozent der Bevölkerung betrifft. Sie ist gekennzeichnet durch das Vorhandensein kleiner Beutel oder Säcke in der Darmschleimhaut. Diese Beutel können sich entzünden, was als Divertikulitis bezeichnet wird. Die Divertikulose ist in der Regel symptomlos das bedeutet, dass sie keine Symptome verursacht.

Wenn sich die Beutel jedoch entzünden, können Sie Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Verstopfung verspüren. Divertikulose wird am häufigsten bei einer Routinekoloskopie diagnostiziert. Wenn Sie sich Sorgen machen, dass Sie diese Krankheit haben könnten, sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Er kann zusätzliche Untersuchungen anordnen.

Die Ursachen von Divertikelkrankheit und Divertikulitis?

Divertikel bilden sich an Stellen, an denen die Darmmuskulatur geschwächt ist. Dies kann auf eine Vielzahl von Faktoren zurückzuführen sein, darunter Alter, genetische Veranlagung und Lebensstilentscheidungen.

Manche Menschen haben aufgrund ihrer Gene ein höheres Risiko, Divertikel zu bekommen. Schwaches Bindegewebe und eine gestörte Darmmotilität sind weitere Risikofaktoren. Ältere und sehr übergewichtige Menschen haben ebenfalls ein höheres Risiko für Divertikulose. Divertikel können auch durch eine fettreiche Ernährung, Verstopfung und bestimmte Medikamente verursacht werden.

Dies ist ein wichtiges Thema, über das nicht viele Menschen Bescheid wissen. Divertikulitis ist eine Krankheit, die durch eine ballaststoffarme Ernährung verursacht werden kann. Das heißt, wenn man nicht genug Ballaststoffe isst, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass man diese Krankheit bekommt. Weitere Risikofaktoren sind eine Ernährung mit einem hohen Anteil an rotem Fleisch,das Rauchen sowie die Tatsache, dass man ein geringes Maß an körperlicher Aktivität ausführt.

Divertikel können sich aus einer Reihe von Gründen entzünden, die noch untersucht werden. Es wird vermutet, dass eine verminderte Durchblutung und die Bildung von Kotsteinen in den Divertikeln die Entzündung fördern. Auch wenn die Ursache nicht vollständig geklärt ist, gibt es einige Faktoren, die das Risiko einer Divertikelentzündung erhöhen können.

Komplikationen treten häufiger bei Menschen mit einem geschwächten Immunsystem auf. Das kann z. B. an einer Organtransplantation liegen oder an einer schweren Nierenerkrankung. Vermutlich erhöht auch die langfristige Einnahme bestimmter Medikamente das Risiko eines schweren Verlaufs. Dazu gehören nichtsteroidale Antirheumatika (NSAIDs), Kortikosteroide, Acetylsalicylsäure (ASS) und Opioide.

Welche sind die Symptome von Divertikelkrankheit und Divertikulitis?

Divertikel Divertikelkrankheit

Die meisten Divertikel verursachen keine Beschwerden. Die Divertikelkrankheit äußert sich in der Regel durch Schmerzen im linken Unterbauch, selten im rechten. Darüber hinaus können Blähungen, Verstopfung oder Durchfall auftreten. Die Symptome verschwinden oft vorübergehend, können aber auch dauerhaft sein. Sie sind oft nach dem Essen stärker, nach dem Stuhlgang jedoch schwächer. Divertikel können manchmal auch bluten.

Bei einer Divertikulitis treten plötzlich dumpfe Schmerzen im Unterbauch auf, begleitet von leichtem Fieber. Weitere Anzeichen sind Verstopfung, Durchfall, Blähungen und Übelkeit, manchmal auch Krämpfe.

Erbrechen ist selten, aber wenn es auftritt, kann es ein Zeichen für eine ernstere Erkrankung sein. Wenn der Arzt auf den Unterleib drückt, spannen sich die Bauchmuskeln reflexartig an (Abwehrspannung). Bei plötzlicher Entlastung wird der Schmerz intensiver.

Wenn Sie eines dieser Symptome verspüren, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen, damit dieser andere mögliche Ursachen ausschließen und die Divertikulitis richtig diagnostizieren kann.

Der Arzt wird Sie nach Ihrer Krankengeschichte und den Medikamenten fragen, die Sie einnehmen. Anschließend führt er eine körperliche Untersuchung durch, bei der er Ihren Bauch abhört und Ihr Rektum abtastet. Je nach Ihren Symptomen kann er Blut- und Urinuntersuchungen sowie eine Messung der Körpertemperatur anordnen. Wenn die Diagnose noch nicht feststeht, kann der Arzt Folgendes anordnen: Computertomographie und Koloskopie.

Es wird jedoch häufig empfohlen, die Untersuchung 4 bis 6 Wochen nach Abklingen der Erkrankung durchzuführen. Damit wird überprüft, ob die Symptome nicht durch Polypen, Dickdarmkrebs oder andere Krankheiten verursacht wurden.

Was hilft bei Divertikel? Behandlung

Divertikulitis kann eine leichte oder schwere Erkrankung sein. In leichten Fällen reichen in der Regel körperliche Ruhe und eine Umstellung auf eine flüssige Ernährung aus, um die Beschwerden zu lindern. Manchmal helfen auch Abführmittel.

Die Entzündung der Divertikulitis wird in der Regel durch Bakterien verursacht. In einigen Fällen können jedoch Antibiotika erforderlich sein, um die Infektion zu behandeln. Wenn Komplikationen auftreten, kann auch ein Krankenhausaufenthalt erforderlich sein.

Divertikulitis kann eine sehr ernste Erkrankung sein. Wenn sie sich nicht bessert oder Sie anhaltende Symptome haben, muss der betroffene Teil Ihres Dickdarms möglicherweise operativ entfernt werden. Ein solcher Eingriff sollte jedoch nur nach sorgfältiger Abwägung in Betracht gezogen werden, da er mit Risiken verbunden ist. Wenn schwere Komplikationen wie eine Bauchfellentzündung auftreten, muss operiert werden.

Bei chronischen Symptomen kann auch eine ballaststoffreichere Ernährung sinnvoll sein. Ebenso können Nahrungsergänzungsmittel in Form von Probiotika hilfreich sein. Außerdem kann es nie schaden die Darmflora zu unterstützen. Hierfür können wir Probiotic Complex von Primal Harvest empfehlen, wenn Sie Ihrem Darm etwas Gutes tun wollen. Heute spricht vieles dafür, dass Antibiotika und Operationen weniger notwendig sind, als man lange Zeit dachte.

Es gibt einige Maßnahmen, die Sie selbst ergreifen können, um einer Divertikelkrankheit vorzubeugen und die auch das Risiko folgender Erkrankungen verringern können.

1. Achten Sie auf eine ballaststoffreiche Ernährung: Dies kann dazu beitragen, die Stuhlmasse zu erhöhen, wodurch der Stuhlgang erleichtert wird. Außerdem wird der Stuhl weicher und der Druck im Dickdarm verringert sich, was dazu beitragen kann, die Bildung von Divertikeln von vornherein zu verhindern.

2. Ausreichend Bewegung: Dies trägt zu einem regelmäßigen Stuhlgang bei und kann auch dazu beitragen, den Druck im Dickdarm zu verringern.

3. Trinken Sie viel Flüssigkeit: Dies trägt dazu bei, dass der Stuhl weich und leicht ausscheidbar bleibt.

4. Vermeiden Sie Verstopfung: Dies kann den Druck im Dickdarm erhöhen und zur Bildung von Divertikeln führen. Wenn Sie unter Verstopfung leiden, ergreifen Sie Maßnahmen, um die Häufigkeit Ihres Stuhlgangs zu erhöhen.

Ernährung bei Divertikel

Sie können versuchen, Ihre Aufnahme von Ballaststoffen zu erhöhen. Ballaststoffe sind unverdauliche nahrungsfasern aus Getreide, Hülsenfrüchten, Nüssen, Gemüse und Obst. Sie binden Wasser im Darm und quellen auf, wodurch der Stuhl weicher und voluminöser wird. Das kann helfen, den Stuhlgang zu beschleunigen und Verstopfung vorzubeugen.

Eine ballaststoffreiche Ernährung trägt dazu bei, dass der Stuhl nicht zu hart wird, was Menschen mit Divertikeln vor Beschwerden oder Entzündungen schützen kann. Vollkornprodukte, Gemüse, Hülsenfrüchte und Obst sind gute Quellen für Ballaststoffe. Auch körperliche Bewegung hilft, die Verdauung anzuregen, aber ob sie Symptome verhindern kann, ist noch unklar.

Die Umstellung der Ernährung auf viele Ballaststoffe sollte nicht abrupt erfolgen, denn dies könnte zu Blähungen führen. Der Darm braucht ein paar Wochen, um sich an die unverdaulichen Stoffe zu gewöhnen. Außerdem ist es wichtig, ausreichend Flüssigkeit zu trinken.

Wenn Sie Leinsamen oder Flohsamenschalen einnehmen, sollten Sie unbedingt darauf achten, wie viel Wasser Sie trinken. Wenn Sie zu viel trinken, kann dies zu schwerer Verstopfung oder sogar zu einem Darmverschluss führen.

Weiterhin ist es wichtig, dass Sie Ihre Nahrung gut kauen, damit Sie den größtmöglichen Nutzen aus ihr ziehen können. Lebensmittel wie Obst und Gemüse sind vollgepackt mit Nährstoffen, und viele von ihnen haben grobe Fasern, die aufgespalten werden müssen, bevor sie den Verdauungstrakt passieren. Deshalb ist es wichtig, die Kaumuskeln zu trainieren und mit Bedacht zu essen.

Neben dem Kauen besteht eine weitere Möglichkeit, das Beste aus dem Essen herauszuholen, nämlich darin, achtsam zu essen. Das bedeutet, sich bewusst zu machen, was man isst und wie man sich dabei fühlt. Achtsames Essen kann Ihnen helfen, den Geschmack Ihres Essens zu genießen, die Erfahrung des Essens zu genießen und übermäßiges Essen zu vermeiden.

Nüsse, Getreide, Mais und Popcorn sind einige der Lebensmittel, von deren Verzehr bei Divertikulitis abgeraten wird. Lange Zeit ging man davon aus, dass sich kleine Rückstände dieser Lebensmittel in den Divertikeln festsetzen und Entzündungen fördern.

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Renate Becker – Reizdarmselbsthilfe

Renate Becker

Gründerin reizdarmselbsthilfe.org

Frau Becker hat das Selbsthilfe-Portal „Reizdarmselbsthilfe“ gegründet und freut sich auf Ihre Fragen und Kommentare an info[at]reizdarmselbsthilfe.org.