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Reizdarm

Hilft CBD bei Reizdarm?

Schon seit einigen Jahren mehren sich die Anzeichen: Aus Cannabis gewonnenes Cannabidiol lindert die Symptome von Reizdarmpatienten. In letzter Zeit wurde diese Annahme durch mehrere Studien bestätigt.

2017 kam eine Untersuchung mit kaubarem CBD zu dem Resultat, dass CBD bei Reizdarmpatienten eine 50%-höhere Schmerzreduktion auslöste als die verwendeten Placebos1.

Wichtig: Bitte kaufen Sie nicht irgendein CBD-Öl im Internet. Hier gibt es einfach zu viele schwarze Schafe.
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Mehr zu den CBD-Produkten von Nordic Oil finden Sie auf der Webseite: www.nordicoil.de

Weitere Untersuchungen sind auf dem Weg 

Die kanadische Firma SciCann hat Ende 2018 eine klinische Studie auf den Weg gebracht, die das hauseigene CBD-Präparat “Steady Stomach” prüft. Das Medikament war zuvor von der internationalen Patentbehörde ISA akzeptiert worden.

Die Ergebnisse, erwartet für Anfang 2020, werden noch mehr Licht in die Zusammenhänge zwischen Reizdarm und Cannabinoid bringen.2

Was genau ist CBD und wie wirkt es im Körper von Reizdarm Patienten? 

Bei CBD handelt es sich um Cannabidiol. Zusammen mit Tetrahydrocannabinol (THC) ist es der wichtigste Bestandteil von Cannabis.

CBD ist im Gegensatz zu THC allerdings nicht (!) psychoaktiv; das bedeutet: Die Einnahme von CBD allein ist nicht mit einem Rausch verbunden. 

Wie CBD dann bei der Bekämpfung des Reizdarmsyndroms (RDS) oder chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) im Körper genau funktioniert, ist noch nicht restlos geklärt, es gibt aber ein paar Theorien. Die derzeit führende ist diese hier: 

Die Immunzellen von CED-Patienten sind häufig überaktiv. Das bedeutet, dass sie im Darm die Schleimhaut zerstören, die das Organ von innen auskleidet.

Unser Körper sendet in einem solchen Fall Reparaturtrupps aus, spezielle Moleküle, die die Schleimhaut wieder instand setzen sollen. Um diese zu bilden, greift der Körper auf Cannabinoide aus Eigenproduktion zurück – Endocannabinoide genannt.

Je größer der Schaden, desto mehr Endocannabinoide werden allerdings benötigt.

Wenn der Körper den Bedarf nicht mehr decken kann, kommt es zu den typischen Reizdarmsymptomen.

Forscher haben herausgefunden: Cannabinoide – auch solche, die durch CBD zugeführt werden – docken an bestimmten Rezeptoren im Darm an (CB1 und CB2) und aktivieren diese.

Schafft der Körper dies nicht mehr selbst, weil der Endocannabinoidspeicher leer ist, können supplementierte Cannabinoide einspringen.

Tatsächlich wurde in Studien nachgewiesen, dass CBD mittels der Aktivierung hilft gegen:

Entzündungen, Depressionen, Brechreiz, Unwohlsein und Krämpfe. Studien weisen auch auf eine Wirksamkeit gegen Durchfall hin. 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

Wichtig: Wie oben bereits erwähnt: Bitte kaufen Sie nicht irgendein CBD-Öl im Internet. Hier gibt es einfach zu viele schwarze Schafe.

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Ist es Zeit für eine CBD-Behandlung? 

Unbedingt! Nebenwirkungen bei CBD sind selten – die Beschwerdenentlastung, die der Stoff jedoch zu bieten hat, sollte man sich als Betroffener auf keinen Fall entgehen lassen.

Im Gegensatz zu THC ist das nicht psychoaktive CBD in Deutschland legal erhältlich. Am häufigsten in der Form von Öl.

Viel zu verlieren gibt es also nicht. Denn auch wenn die Forschung noch am Anfang steht: Eine Vielzahl der bisher durchgeführten Untersuchungen geht von einer deutlich nachweisbaren Wirkung aus.

Das Besondere daran ist auch, dass es sich in den allermeisten Fällen um Studien handelt, die in führenden Medizinportalen veröffentlicht sind.

Ein gutes Beispiel dafür ist die renommierte US National Library of Medicine, in der ein Großteil der hier aufgeführten Untersuchungen erschienen ist.

Tipp: Wenn Sie CBD eimal selber ausprobieren wollen, sollten Sie ein Öl mit mit mindestens 20% CBD Anteil ausprobieren. Mehr dazu unter: www.nordicoil.de

Renate Becker – Reizdarmselbsthilfe

Renate Becker

Gründerin reizdarmselbsthilfe.org

Frau Becker hat das Selbsthilfe-Portal „Reizdarmselbsthilfe“ gegründet und freut sich auf Ihre Fragen und Kommentare an info[at]reizdarmselbsthilfe.org.